ab 15.30 h:
Selen Gürler - Referentin/Moderatorin zum Thema "One Billion Rising" 

Selen Gürler wurde in Izmir (Türkei) geboren und ist in Deutschland aufgewachsen. Nachdem sie ihren Magister in Germanistik und Philosophie an der Universität Mannheim absolviert hatte, arbeitete sie einige Jahre als Projektmanagerin in Italien.

Seit 2008 ist sie wieder in München und als Dozentin für Deutsch als Fremdsprache und Interkulturelle Kommunikation sowie als Moderatorin tätig. Ihr großes Engagement gilt vor allem den Themen Migration, Integration und Bildung.

 

ca. 15.50 h:
Dimitrina Lang - Referentin zum Thema "Gewalt gegen Frauen auf der Flucht"

Dimitrina Lang ist Vorsitzende des Migrationsbeirates, der die Interessen der über 420.000 Münchnerinnen und Münchner mit ausländischer Staatsangehörigkeit vertritt.

Sie ist gebürtige Bulgarin und lebt seit 16 Jahren in München. Beruflich ist sie im Stadtjugendamt der Landeshauptstadt München als Sozialpädagogin tätig. Darüber hinaus ist sie Mitbegründerin und Vorsitzende des bulgarischen Selbsthilfevereins „Edinstvo“ und im Selbsthilfebeirat der Stadt München aktiv. Im Migrationsbeirat war sie bislang in verantwortungsvoller Position als Sprecherin des Ausschusses für Soziales und Frauen, Arbeit und Wirtschaft, Gesundheit und Umwelt aktiv.

 

ca. 16.00 h:
Ümmahan Gräsle - Referentin zum Thema "Gewalt an Mädchen und Frauen mit Behinderung" - ca. 16 h


Referentin in der Fachstelle für Gewaltprävention im Netzwerkbüro für Frauen und Mädchen mit Behinderungen. Aufgabe und Ziel der Fachstelle ist die Vernetzung und Beratung aller, die an dem Thema Gewaltprävention arbeiten.


In ihrem Beruf als Sozialpädagogin ist es ihr wichtig mit ihrem Wissen und speziell ihren Erfahrungen als Frau mit einer Sinnesbehinderung anderen Menschen zu helfen. Dabei hat sie an sich selbst den Anspruch, den Menschen ohne Vorurteil zu begegnen, ihre Anliegen individuell zu behandeln und ihre persönlichen Wünsche zu respektieren. Sie möchte insbesondere Frauen mit Behinderung Mut machen sich für ihre Interessen, Bedürfnisse und Rechte einzusetzen und dafür auch zu kämpfen.

 

https://netzwerkfrauen-bayern.de/contacts/uemmahan-graesle/?b=204-11

 

ca. 16.15 h:
Sibylle Stotz - Frauen helfen Frauen e. V. München

 

Sibylle Stotz ist Mitarbeiterin des Autonomen Frauenhauses „Frauen helfen Frauen e.V. München". Sie ist außerdem für das "Bündnis und den Runden Tisch gegen Männergewalt" aktiv und Mitinitiatorin der "Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen und Jungen".

 

Sie fordert einen besseren Schutz vor Männergewalt für Frauen und Kinder und die konsequente Umsetzung der Europaratskonvention zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen (und Häuslicher Gewalt).
 
"Sicherheit hat Vorrang!" in Sorge- und Umgangsverfahren beim Familiengericht zum Schutz von Frauen und Kindern vor fortgesetzter Gewalt.
 

 

 

ca. 16.30 h
Monika Seiller - Referentin zum Thema "Gewalt gegen idigene Frauen in Nordamerika"

Die Politologin und Journalistin Monika Seiller gründete 1986 den Verein „Indianer & Menschenrechte“ (München), der sich der politischen Unterstützung der indigenen Völker Nordamerikas widmet  und insbesondere deren Selbstbestimmungsrecht einfordert - mit Kampagnen und Aktionen sowie durch das Engagement bei den Vereinten  Nationen.  

Indigene Frauen genießen traditionell einen hohen Stellenwert innerhalb ihrer Gemeinschaften, u.a. verfügen sie über politische Teilhabe und in matrilinearen Gesellschaften auch über den materiellen Besitz. Seit 2004 erstmals das erschreckende Ausmaß der Gewalt an indigenen Frauen (vor allem in Kanada) bekannt wurde, hat sich der Kampf gegen diese Gewalt, deren Ursache im anhaltenden Kolonialismus und systemischen Rassismus begründet liegt, zu einem besonderen Schwerpunkt ihrer Arbeit entwickelt, den die Aktivistin auch mit Installationen und Ausstellungen zum Ausdruck bringt.

 

 

 

ca. 16.40 h:
Wahida Samad

 

Wahida Samad ist ehemalige Mitarbeiterin der UNO in Afghanistan (U_Woman und UN-Development-Programm) und wird über ihre eigenen Erfahrungen auf der Flucht berichten.

Sie lebt seit 5 Jahren mit Ihren 4 Kindern in Deutschland und hält Präsentationen über Frauenrechte und die politische Situation in Afghanistan.

 

 

ca. 16.55 h
Inge Bell - Referentin zum Thema Menschenhandel/Frauenhandel

 

Inge Bell ist Menschenrechtsaktivistin & Publizistin, Vorstandsfrau von TERRE DES FEMMES e.V. und SOLWODI Bayern.

Menschenhandel - das klingt nach US-Krimi und Kinoleinwand. Doch die brutale sexuelle Ausbeutung von Mädchen und jungen Frauen ist zum realen Big Business geworden - mitten unter uns.
Anhand von Beispielen und eigenen Erfahrungen gibt die Menschenrechtsaktivistin und Publizistin Inge Bell Einblick in einen teuflischen Mechanismus der Organisierten Kriminalität - und zeigt auch erfolgreiche internationale Ansätze zu deren Bekämpfung auf, die für Deutschland wegweisend sein können.

 

 

 

 

ca. 17.30 h
JuFems - "So frei sind wir noch nicht" und "Growing up female: porn and peerpressure"

 

Junge Feministinnen werden auf der Bühne Themen reflektieren, die gerade junge Frauen in Deutschland bewegen. In Deutschland ist alles erreicht? In Deutschland können sich Frauen frei entfalten?

Die „JuFems“ ist eine offene Diskussions- und Aktionsgruppe für feministisch-interessierte junge Frauen, die sich 
alle zwei Wochenim Kofra (Kommunikationszentrum für Frauen zur Lebens- und  Arbeitssituation) trifft. 
Die Gruppe hilft jungen Frauen, ihren eigenen Zugang zum Feminismus zu finden. Ein wichtiger Fokus ist
der heutzutage verdrängte Feminismus der zweiten Welle, dessen wichtige Errungenschaften und analytische 
Ansätze nicht in Vergessenheit ihren eigenen Erfahrungen als Frauen in einer patriarchalen Gesellschaft:
consciousness raising ist die Basis ihrer gemeinsamen Arbeit.      

 

ca. 17.40 h
Bernadette Schmid - Arbeitskreis STOP Sexkauf

Bernadette Schmid ist Mitarbeiterin des Frauneobdachs KARLA 51. Sie ist seit 35 Jahren in frauenspezifischen Sozialarbeit aktiv und seit ein paar Jahren u. a. im Arbeitskreis "STOP Sexkauf".

Sie fordert "STOP Sexkauf" und somit die Übernahme des Nordischen Modells, so dass die Freierbestrafung dazu beiträgt, dass Männer die Kosequenzen ihres Handelns verantworten müssen. Es ist an der Zeit, dass die Vermarktung von Frauen durch die Sexindustrie gestoppt wird und dem florierenden Menschenhandel die Grundlage entzogen wird. Wir sind verantwortlich für das, was wir tun und auch für das, was wir nicht tun. Lasst
uns gemeinsam gegen diese Art von sexueller Gewalt handeln.

 

ca. 17.50 h
Andreas Promitzer - MannsBilder

(Auszug aus seiner Rede):

Ich spreche hier, weil ich meine Tochter durch Männergewalt verloren habe.

Warum müssen sich Männer mit dem Thema dieser Veranstaltung beschäftigen? Die große Mehrheit der Täter bei Gewaltdelikten sind Männer aber nicht jeder Mann wird zum Täter. Um dies zu verstehen, müssen wir uns mit dem gängigen Männerbild auseinandersetzen und mit unserer Geschlechterrolle und damit mit den Ursachen von Männergewalt.
Männer, die nicht Teil des Problems sein wollen, müssen Teil der Lösung werden! Es lohnt sich allemal, dafür zu kämpfen!

 

ca. 17.55 h

Romy Stangl - Referentin zum Thema "Gewaltprävention - was wäre wenn?

 

Romy Stangl von der Städtegruppe München TERRE DES FEMMES - Menschenrechte für die Frau e. V. , und Mitfrau von One Billion Rising München e. V., wird über das Thema "Gewaltprävention - was wäre wenn?" sprechen.


Aus ihrer mehrjährigen Gewalterfahrung heraus, welche ihr als Kind und Frau widerfahren ist, hat sie sich entschlossen nach vorn zu gehen - für die Rechte und umfassende Hilfen für von häuslicher Gewalt betroffener Frauen und Mädchen zu kämpfen. Ihre Arbeit umfasst drei Säulen:

 

Prävention – Nachsorge – Aufklärung.

 

Unter dem Namen „Signs of Hope“ arbeitet sie daran eine eigene Institution zu schaffen, welche Defizite aufzeigen, Lücken schliessen möchte, sichtbar macht, wo die Gesellschaft immer noch viel zu oft wegschaut, die unter einem Dach das vereint, was Mädchen und Frauen, die aus häuslicher Gewalt Zuflucht und Hilfe suchen, brauchen, um sich verstanden und beschützt zu fühlen und Kraft und Hoffnung für eine neue Perspektive im Leben erhalten.

 

„Hinschauen - Erkennen - Handeln: Wir alle können etwas tun!"

 

ca. 18.10 h
Dr. Vivian Timothy - Referentin zum Thema "FGM (Female Genital Mutilation) - Genitalverstümmelung - der leise Schrei afrikanischer Frauen

 

Die seit 27 Jahren in Deutschland lebende nigerianische Igbo-Künstlerin stellte bereits in Deutschland, Holland, England und den USA aus. Vivian Timothy wird das wichtige Thema und die Gewaltaspekte der Genitalverstümmelung an afrikanischen Frauen behandeln. 

www.art-unleashed.com

 

 

 

ca. 18.25 h
Huschke Mau - Referentin zum Thema "Prostitution ist Gewalt an Frauen"

Husche Mau ist die Stimme zum Thema "Prostitution ist Gewalt an Frauen". Sie ist Prostitutionsausteigerin, Aktivistin für das Nordische Modell und Gründerin des Ella-Netzwerkes, einer unabhängigen Interessenvertretung für Frauen aus der Prostitution. Sie wird einen von ihr verfassten Text vorlesen zum Thema:

„Die Gewalt findet mitten unter uns statt. Schaut hin!“

https://netzwerk-ella.de/
https://huschkemau.de/
https://stop-sexkauf.org/
https://abolition2014.blogspot.de

 

ca. 18.40 h
Claudia Stamm ist ehemalige Landtagsabgeordnete, Vorsitzende und Mitbegründerin der Partei  "Mut"

Sie engagiert sich schon seit Jahren für ein Ende der Gewalt an Mädchen und Frauen und für One Billion Rising in München.

Seit Jahren engagiert sie sich im Kampf gegen Gewalt an Mädchen und Frauen - auch als langjährige gleichstellungspolitische Sprecherin im Landtag. Bereits im Studium war ihr Schwerpunkt Gender Studies, sie studierte Politikwissenschaften und Philosophie. Ihre Magisterarbeit schrieb sie zu „Frauen im Widerstand unter Franco in der Nach-Bürgerkriegszeit“ Als freiberufliche Autorin und Nachrichtenredakteurin arbeitete sie fast 10 Jahre beim BR und war von 2009 bis 2017 Abgeordnete des bayerischen Landtages. Dort war sie u.a Sprecherin für Haushalt und Jugend, sowie queer- und gleichstellungspolitische Sprecherin.

Homepage Claudia Stamm: http://claudia-stamm.de/

Homepage mut: https://www.mut-bayern.de/

 

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